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ein Google-Ads-Symbol im Cartoon-Stil mit einem Fragezeichen in einer Sprechblase

Google Ads: Sollten Sie auf Google hören?

Führen Sie Kampagnen auf Google Ads durch und haben diese Empfehlungen schon einmal im Hintergrund auftauchen sehen? Keine Sorge, das kennen wir schon von Frische Torten, und in unserer Praxis taucht immer wieder dieselbe Frage auf: ‘Sollte man auf sie hören?’ 

Manche Empfehlungen können sich sehr positiv auf die Leistung Ihres Kontos auswirken; andere Empfehlungen entsprechen jedoch manchmal nicht den Zielen, die Sie bei der Schaltung von Anzeigen erreichen möchten. Schauen wir uns das einmal genauer an. 

Was du dir anhören solltest 

Wenn Sie eine Kampagne veröffentlichen, gibt Google umgehend algorithmische Rückmeldungen, die Ihnen dabei helfen können, das Beste aus Ihren Kampagnen herauszuholen. Dazu gehören Empfehlungen wie das Hinzufügen von Assets, Bildern oder Erweiterungen zu Ihren Anzeigen. Diese können hilfreich sein, da sie darauf abzielen, die Klickrate (CTR) zu steigern, was letztendlich zu einer Conversion führen kann; Sie sollten diese Empfehlungen beachten. 

Technische Probleme, Sperrungen oder die Gefahr einer Kontoschließung sollten Sie unverzüglich angehen – und genau hier erweisen sich die für Ihr Konto zuständigen Google-Ansprechpartner als besonders hilfreich, da sie diesen Prozess beschleunigen können. 

Was man ignorieren sollte

Manche Empfehlungen von Kundendienstmitarbeitern dienen eher dem Interesse von Google selbst als Ihrem Konto. Hier sind einige Dinge, die Sie ignorieren sollten: 

Haushaltserhöhungen 

Google berechnet Budgeterhöhungen auf der Grundlage der prognostizierten zukünftigen Zugriffszahlen. In den meisten Fällen ist die vorgeschlagene Budgeterhöhung für ein kleines Unternehmen, das Anzeigen schaltet, oder sogar für ein mittleres oder großes Unternehmen mit einem festen monatlichen Budget nicht realisierbar. Passen Sie das Budget entsprechend an Ihre finanziellen Möglichkeiten an – Sie werden Ihre Sichtbarkeit über Google Ads trotzdem weiter steigern können. 

Schlüsselwörter mit breiter Übereinstimmung

Eine Empfehlung, die Google Ihnen häufig gibt, wenn Ihre Keywords als exakte Übereinstimmung oder Phrasenübereinstimmung festgelegt sind, lautet, Ihre Keywords in „Breitübereinstimmungen“ umzuwandeln. Der Hauptgrund dafür ist, dass Keywords mit breiter Übereinstimmung mehr Traffic für Ihre Kampagne generieren. Allerdings ist die Qualität dieses Traffics geringer als bei Phrasen- oder exakten Keywords, da Keywords mit breiter Übereinstimmung oft bei irrelevanten Suchanfragen angezeigt werden. Keywords mit breiter Übereinstimmung können zudem die Kosten in die Höhe treiben, da irrelevante Klicks durchschlüpfen. Wir empfehlen, diese Empfehlung zu ignorieren und entweder bei Phrasen- oder exakten Keywords zu bleiben. 

Siehe auch  Der Zustimmungsmodus wird erklärt

Entfernen von widersprüchlichen negativen Keywords

Häufig fordert Google dazu auf, negative Schlüsselwörter zu entfernen, die mit Ihren aktiven Anzeigen in Konflikt stehen. Diese negativen Schlüsselwörter verhindern jedoch oft unnötige Klicks und irrelevante Suchanfragen, weshalb Sie diese Aufforderung ignorieren sollten. 

Automatisch anwenden

Nun ist diese Funktion durchaus umstritten. Oftmals wird gegen Ende eines Gesprächs mit einem Google-Mitarbeiter die Funktion „Automatische Anwendung“ erwähnt. Diese Funktion soll Aktualisierungen wie Gebote, Empfehlungen, Anzeigenanpassungen, das Hinzufügen von Ausschlussbegriffen und vieles mehr automatisch vornehmen. Während einige dieser Funktionen hilfreich sind, dienen andere wiederum dazu, Google mit Daten zu versorgen, und stehen nicht im Einklang mit Ihren Geschäftszielen. 

Außerdem führt die automatische Anwendung dazu, dass Sie die Änderungen in Ihrem Konto nicht mehr so gut nachvollziehen können, da Aktualisierungen und Empfehlungen automatisch erfolgen und Sie somit nicht mehr über die Vorgänge in Ihrem eigenen Konto auf dem Laufenden sind. Gehen Sie daher mit Bedacht vor und wählen Sie nur bestimmte Funktionen zur automatischen Anwendung aus, von denen Sie glauben, dass sie für Ihr Konto von Vorteil sind. 

Google Ads-Ansprechpartner/Empfehlungen: Was wir raten 

Wir würden empfehlen, die Google-Vertreter und ihre Empfehlungen eher wie einen Verkäufer als wie einen Strategen zu betrachten. Zwar verfügen sie höchstwahrscheinlich über mehr Wissen zu Google Ads, doch Sie kennen das Unternehmen, das Sie vertreten oder leiten, besser. Nehmen Sie jeden Ratschlag objektiv auf und stimmen Sie nur dem zu, was Ihrer Meinung nach von Vorteil ist – sei es, dass Sie das Budget für einen Service aufstocken, den Sie vorantreiben möchten, oder dass Ihnen empfohlen wird, eine Kampagne zur Leistungssteigerung zu erstellen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass das Abhaken aller Kriterien nicht unbedingt zu besseren Geschäftsergebnissen für Sie führt! Bei Fresh Pies beraten wir Sie gerne zu den bewährten Vorgehensweisen für Ihre Google-Ads-Kampagnen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir Ihrem Unternehmen helfen können, oder in Zukunft ein Google-Ads-Konto einrichten möchten, sich melden Rufen Sie uns unter 020 7112 9117 an oder füllen Sie unser Formular.

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